Kursangebot für Frauen: traumasensibles Yoga

 

Traumatische Erfahrungen wirken auf den gesamten Organismus und hinterlassen Spuren im Körpergedächtnis. Traumasensibles Yoga ist ein wirksamer Weg, die eigene Körperwahrnehmung durch eine sanfte Yoga-Praxis zu schulen. Traumasensibles Yoga kann die Fähigkeit, in der Gegenwart präsent zu sein, innere Erlebnisse und Körpersignale zu registrieren und zu ertragen und auf diese Weise eine neue Beziehung zum eigenen Körper zu entwickeln, sehr fördern. Wir lernen mit dieser Methode, den körperlichen Empfindungen zu vertrauen und sie als Wegweiser zu nutzen. Die Entwicklung eines positiven Verhältnisses zu den eigenen Körperempfindungen und einer größeren Handlungsfähigkeit stärkt unsere emotionale und psychische Gesundheit, unsere Beziehungen und unseren Stand in der Welt.

                                                               

  • Der Kurs enthält eine Einführung in die Entstehung, die Folgen und aktuellen Heilungswege von Traumata. Zu den Traumata zählen auch solche, die von den Eltern/Vorfahren ererbt wurden.
  • Die Praxis besteht in der Einführung in eine sehr sanfte Yogapraxis, die Raum zum Experimentieren und Erforschen lässt, in der Sie entscheiden, welche Yogaformen und Atemübungen für Sie nützlich sind
  • Im gemeinsamen Austausch werden wir die Erfahrungen reflektieren und lernen, das persönliche Erleben in einen übergeordneten Rahmen (Theorie) einzuordnen

 

Der Unterricht findet, sobald sich genügend Interessentinnen zusammengefunden haben, in einer kleinen Gruppe mit höchstens 6 Personen statt - bei Interesse setzen Sie sich mit mir Verbindung 

 

Literaturempfehlung:

Härle, D. (2015): Körperorientierte Traumatherapie. Sanfte Heilung mit traumasensitivem Yoga

Emerson D. und Hopper E. (2012): Trauma-Yoga. Heilung durch sorgsame Körperarbeit