Traumasensitives Yoga

 

Traumasensitives Yoga ist eine strukturierte und selbstgesteuerte Methode, mit dessen Hilfe Teilnehmende lernen, Entscheidungen hinsichtlich ihres Körpers und ihres Erlebens zu treffen, die sanft, gütig und liebevoll sind. Der sanfte und körperorientierte Ansatz entwickelt die Fähigkeit, kleine überschaubare und unabhängige Entscheidungen bezüglich des eigenen Körpers zu treffen, um sich sicherer, ruhiger und geerdeter zu fühlen und handlungsfähiger zu werden.

 

Die achtsame Yogapraxis unterstützt die Teilnehmenden darin, das Körpergewahrsein wieder zu gewinnen, sich dem Erleben des gegenwärtigen Augenblicks anzuvertrauen und einen inneren Rhythmus zu entwickeln mit Hilfe achtsamer Körper- und Atemübungen.

 

Merkmale einer traumasensitiven Yogastunde:

 

  • Kleine, geschlechtlich getrennte Gruppen
  • Die Stunde dauert 60 Minuten
  • Ich mache Angebote - zeige Varianten und Wahlmöglichkeiten auf
  • Die Teilnehmenden entscheiden eigenständig, welche Variante sie ausführen möchten und haben die Wahl, wie lange und wie intensiv sie die Übungen ausführen
  • Die Formulierungen sind offen, lassen den Übungen Spielraum und sind nicht als Anweisungen formuliert
  • Ich korrigiere nicht durch Berührung – nur durch Vorzeigen und nur dann, wenn sich ein Teilnehmer/in schaden könnte
  • Es gibt kein Richtig oder Falsch, weder bei der Wahrnehmung noch bei der Ausführung einer Übung
  • Ich achte darauf, dass keine langen Sprechpausen entstehen
  • Die Haltungen werden so ausgewählt, dass der Fokus auf dem eigenen, inneren Erleben liegt, das nicht bewertet wird
  • Wir erforschen den gegenwärtigen Moment und bleiben im Hier und Jetzt
  • Ich lade dazu ein, das zu spüren was ist und nicht was gespürt werden soll

 

Gruppen und Einzelunterricht